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Bühlerhöhe (2016)

por Brigitte Glaser

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Dieser Roman hat mir in dreifacher Hinsicht gefallen:

1
Ein vor allem auch von außen wunderschönes Buch, mit stimmigem Titel und kreativ umgesetzt in fast allen Details.

2
Auf der ersten Innenseite findet sich ein Booklet (kleiner im Format als das Buch) mit Hintergrundinformationen zur Bühlerhöhe, Adenauer, Israel bzw. der damaligen Zeit.

3
Spannender Plot, bei dem man bis zum Schluss nicht auf die Auflösung kommt.

Wir waren vor kurzem in Rhöndorf, im Konrad Adenauer Museum bzw. seinem Wohnhaus, in dem der erste deutsche Bundeskanzler bis zum Schluss gearbeitet hat. Er ist für mich der herausragende Politiker des letzten Jahrhunderts gewesen, der durch Menschenkenntnis und richtige Entscheidungen die Vorzeichen für den Erfolg der Bundesrepublik Deutschland geprägt hat. Verständnis und Aussöhnung standen bei Adenauer an erster Stelle, vor allem mit Frankreich und Israel.

Mit diesem Buch tauchen wir ein in die Zeit, als von Adenauer die Wiedergutmachungszahlungen mit Israel ausgehandelt und vorangetrieben wurden. Keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, wie man heute annehmen könnte. Sowohl in Israel gab es erhebliche Vorbehalte als auch in der jungen Bundesrepublik. Um diese Thematik entwickelt sich eine Handlung, die von der ersten Seite an gefangen nimmt.

Man erfährt, warum und wie in Israel Kibbuze entstanden sind (Landwirtschaft und Gewerbe waren den meisten Juden über Jahrhunderte untersagt) und von wem das Hotel Bühlerhöhe (bei Baden-Baden) gebaut wurde. Bis heute hat es eine mehr als wechselvolle Geschichte und noch immer einen traumhaften Ausblick, an der Schwarzwaldhochstraße gelegen, in die Rheinebene bis nach Straßburg.

Man bewegt sich - in Rückblenden - zurück in eine Zeit, als Juden noch unbeschwert Urlaub im Schwarzwald machen konnten, um dann das Kriegsende bzw. die Leiden der Bevölkerung zu erahnen, vor allem bezogen auf das Grenzgebiet zwischen Deutschland und Frankreich, dem Elsaß.

Dabei geht der Blick vom Leid der Juden in den neuen Staat Israel und seine anfänglichen Sorgen und Probleme, sehr geschickt verknüpft mit der langsam einsetzenden Handlung, die um einen Besuch von Konrad Adenauer auf der Bühlerhöhe, seinem damals bevorzugten Urlaubsziel handelt. Die Geschichte ist fiktiv und doch wieder nicht, denn die politischen Aspekte und die Urlaubsstätte Adenauers werden gekonnt beschrieben und in eine Handlung eingebunden, die so hätte stattfinden können.

Hört man heute von Vergewaltigungen, die damals, am Kriegsende üblich waren, so eröffnet dieses Buch eine glaubwürdige Erinnerung und umschreibt das Leid drastisch, ja auch die Rache, die ein solches Leid leider oft nimmt.

Man taucht zudem tief ein in die Tätigkeit einer Hotelmanagerin und allen anderen Servicebereiche in einem Übernachtungsbetrieb, Brigitte Glaser hat auch in diesem Bereich hervorragend recherchiert und lässt ein Stück Deutschland wieder auferstehen, das an der Schwarzwaldhochstraße so tatsächlich stattgefunden hat.

Menschliche Emotionen, Rivalität, Realität, Waffenhandel, politische Hintergründe, Nachkriegszeit, Israel, Deutschland - in diesem Buch mischen sich viele Facetten zu einem spannenden Handlungsort bzw. einem gelungenem Geschichtsunterricht. Einzig das Boccia Spiel Adenauers hat mir gefehlt, es war seine tägliche sportliche Ablenkung - und: er konnte schlecht verlieren. Allerdings kommt man in diesem Roman der Person Adenauers nicht nahe (er ließ sich damals auf der Bühlerhöhe bzw. einer nahegelegenen Klinik Frischzellen spritzen), er wird als ein Politiker eingebunden, der auf der Bühlerhöhe unterschiedlichen Bedrohungen ausgesetzt ist, gedanklich nahe ist man seinem Sicherheitspersonal, mit dem sich die beiden Hauptprotagonistinnen - eine Mossad Agentin und die Hotelmanagerin - auseinandersetzen (müssen).

Ich war sehr schnell drin im Roman, keine ausufernden Personenbeschreibungen zu Beginn, die Handlung entwickelt sich langsam und klar abgesteckt, Personen treten hinzu, immer überschaubar, Rückblenden - alles sehr gekonnt und so spannend umgesetzt, so dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. ( )
  Clu98 | Feb 28, 2023 |
Konrad Adenauer plant einen Aufenthalt auf der Bühlerhöhe. Auf ihn ist ein Anschlag geplant. Der israelische Geheimdienstes will aus wirtschaftlichen Interessen verhindern, dass Adenauer etwas passiert und schickt die junge Rosa Silbermann in das Nobelhotel Bühlerhöhe. Rosa arbeitet zwar für den Geheimdienst, ist aber keine Agentin, doch sie kennt sich in der Gegend gut aus. Ein Agent wird ihr zur Seite gestellt, der aber erst im Schwarzwald dazu stoßen soll, die beiden sollen als Ehepaar auftreten. Aber Ari erscheint nicht und so muss Rosa sehen, wie sie zurechtkommt. Auf der Bühlerhöhe führt die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher ihr Regiment.
Die Buchbeschreibung hatte mich gleich angesprochen und ich muss nun sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Alles rankt sich um Konrad Adenauer, aber er spielt nur eine Nebenrolle. In der Hauptsache geht es um die agierenden Frauen in dieser Geschichte.
Der wundervolle Schreibstil hat mich begeistert. Ich habe mich in den Schwarzwald versetzt gefühlt und konnte die Atmosphäre dieses Hotels miterleben. Die Charaktere sind interessant und gut beschrieben. Rosa ist in Köln gebürtig und war als Kind im Schwarzwald in Ferien. Das ist nicht unbedingt etwas, das sie für einen Auftrag des Geheimdienstes prädestiniert und so kommt es, wie es kommen muss, es läuft nicht alles glatt. Sophie ist misstrauisch, neugierig und schreckt vor nichts zurück, um sich Informationen zu beschaffen. Rosa mag sie von Anfang an nicht.
Es hat ein wenig gedauert, bis die Geschichte in Schwung kam, aber dann ist sie spannend und beschert immer wieder unverhoffte Wendungen. Die Nachwirkungen des Krieges sind noch überall spürbar und die Menschen versuchen immer noch mit der Vergangenheit fertig zu werden. Wir lernen ganz nebenbei ein Stück Zeitgeschichte kennen.
Eine spannende Geschichte mit interessanten Persönlichkeiten. ( )
  buecherwurm1310 | Sep 15, 2021 |
1952 erhält Rosa Silbermann, mit ihrer Schwester einzige Überlebende ihrer Familie des Holocaust, mittlerweile in einem Kibbuz des frisch gegründeten Staates Israel, den Auftrag, einen vermuteten Anschlag radikaler Juden auf Kanzler Adenauer zu verhindern. Der Anschlag richtet sich gegen ein (historisch tatsächliches) Gesetz zur Wiedergutmachung, das äußerst umstritten ist.

Dieser soll im Hotel Bühlerhöhe im Schwarzwald verübt werden, wo Adenauer seine Sommerfrische zu verbringen plant, und wo Rosa Zeiten ihrer Kindheit verbracht hat.

Der Thriller steht im Vordergrund und ist recht spannend. Schade finde ich, das der hochinteressante historische Rahmen fast nur als Kulisse dient und aus meiner Sicht zu oberflächlich behandelt wird. Auch die Auflösung am Ende ergibt sich weniger aus der Geschichte selbst, sondern wird von außen hinein erzählt, was ich schade finde.

Atmosphärisch und von der Spannung her gut, das badenser Lokalkolorit verleiht der Geschichte eine authentische Atmosphäre, von der allgemeinhistorischen Substanz her hingegen eher mau, sprachlich ein wenig ungelenk, finde ich. ( )
  Florian_Brennstoff | Aug 6, 2019 |
1952 macht der Bundeskanzler Adenauer Urlaub auf der Bühlerhöhe im Schwarzwald. Es steht die Entscheidung über das Gesetz zu den Wiedergutmachungszahlungen für den Holocaust an. Radikale zionistische Untergrundorganisationen wollen nicht, dass der junge jüdische Staat aus Deutschland „Blutgeld“ annimmt und planen ein Attentat. Der israelische Geheimdienst Mossad schickt daraufhin die junge Kibuzznik Rosa Silbermann mit dem Auftrag auf die Bühlerhöhe, den Attentäter zu enttarnen. Rosa spricht die Sprache und kennt die Bühlerhöhe, wo sie in ihrer Kindheit die Ferien mit ihrer dann in Auschwitz ermordeten Familie verbrachte.
Am interessantesten am Buch ist die Darstellung der Verhältnisse in der jungen Bundesrepublik. Das finde ich super spannend. Aus meiner nachgeborenen Sicht bekommt man immer den Eindruck vermittelt, erst gab es das dritte Reich und dann das Wirtschaftswunder - dazwischen sozusagen ein klarer Cut. Dass es die selben Menschen waren, dass alte Ressentiments (etwa gegenüber den Juden) bleiben, dass es schließlich erst sieben Jahre her ist, dass im selben Land Rosas fast gesamte Familie starb, ohne dass jemand einen Finger gerührt hatte, all das kommt gut heraus. Traumata und Schrecken auf allen Seiten, dazwischen Mauscheleien und Gewinnsucht.
Der geschichtliche Hintergrund ist so authentisch und packend dargestellt, dass man drüber leichte Schwächen der Handlungs- und Personenzeichnung etwas vernachlässigen kann. ( )
  Wassilissa | Mar 13, 2019 |
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